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Das Jahr der Chancen für Europa | 25. Vernetzungsfrühstück von Zukunft.Frauen

Die Netzwerkveranstaltung stand im Zeichen von weiblicher Führung, wirtschaftlicher Verantwortung und geopolitischen Herausforderungen in einer von Unsicherheiten geprägten Welt.

Gruppenbild

Frauen in Führungspositionen für die Wirtschaft

WKÖ‑Präsidentin Martha Schultz eröffnete das Vernetzungsfrühstück und unterstrich in ihren Begrüßungsworten die strategische Bedeutung von Frauen in Führungspositionen für den Wirtschaftsstandort Österreich: „Frauen in Führungspositionen sind für Wirtschaft und Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Sie übernehmen Verantwortung, setzen wichtige Impulse für Wachstum, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit und gestalten Zukunft aktiv mit. Weibliche Führung wirkt dabei weit über Unternehmen hinaus.“ 

Europa muss eine glaubwürdige Sicherheitsunion sein

In seinem Impuls spannte der Ehrengast Präs. Mag. Erwin Hameseder, Generalanwalt des Österreichischen Raiffeisenverbandes und Generalmajor der Miliz einen weiten Bogen von seiner persönlichen Laufbahn bis hin zu aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Er beschrieb die derzeitige weltpolitische Situation als historisch herausfordernd und von gleichzeitigen Krisen geprägt: „Die geopolitische Lage ist eine, die man sich nicht wünschen kann – und an die wir vor fünf Jahren noch nicht gedacht hätten. Mehrere Brandherde und Polykrisen treffen gleichzeitig aufeinander.“ Er verwies auf Unsicherheit in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft: „Die Zeit, in der Europa von der Friedensdividende gelebt hat, ist vorbei.“ Vor diesem Hintergrund sprach Hameseder über die Bedeutung europäischer Souveränität, resilienter Lieferketten und wirtschaftlicher Stärke und notwendige Entscheidungen, die für eine europäische und nationale glaubwürdige Verteidigungsfähigkeit zu treffen sind. In diesem Zusammenhang erwähnt er auch die Empfehlung der Wehrdienstkommission mit dem Modell „Österreich Plus“. 2026 könne dabei „ein Jahr der Chancen für Europa“ werden.

Resiliente Führung braucht Vielfalt

Ein zentrales Anliegen war Hameseder auch die Gleichberechtigung in Führungsfunktionen. Er bekannte sich ausdrücklich zur Förderung von Frauen und zur Bedeutung vielfältiger Führungsteams – insbesondere in Zeiten des Wandels: „Wir brauchen Frauen in Führungspositionen nicht nur aus Gründen der Fairness, sondern weil gemischte Führungsteams resilienter sind, breiter denken und bessere Entscheidungen treffen.“ 

Sein Appell, Verantwortung zu übernehmen, Weitsicht zu zeigen und gesellschaftliche Diskussionen aktiv zu führen, traf bei den Teilnehmerinnen auf große Resonanz.

Austausch, Vernetzung und gemeinsamer Ausblick

Im Anschluss nutzten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit zu persönlichem und intensivem Networking. Das bot einmal mehr Raum für gegenseitige Stärkung, Sichtbarkeit und Inspiration – zentrale Werte von Zukunft.Frauen.

Das 25. Vernetzungsfrühstück zeigte eindrucksvoll, wie relevant weibliche Führung, starke Netzwerke und ein gemeinsamer Blick in die Zukunft gerade in geopolitisch und wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sind.

Mehr als 100 Teilnehmerinnen nutzten das Vernetzungsfrühstück für Austausch, Vernetzung und neue Perspektiven – darunter a aktuelle Teilnehmerinnen des 28. Durchgangs von Zukunft.Frauen, Absolventinnen aus 27 Durchgängen sowie Programmleiterin Christine Marek, Karen Fanto, Vorsitzende des Zukunft.Frauen Alumnae Club, ihre Stellvertreterin Jutta Perfahl-Strilka sowie weitere Mitglieder im Vorstand.

Das Vernetzungsfrühstück machte einmal mehr deutlich: Zukunft.Frauen setzt ein klares Zeichen für Verantwortung, Resilienz und für mehr Frauen in Führungspositionen.

Bilder vom Event auf Flickr
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