Unter dem Leitgedanken „Wachstum ist kein Selbstläufer“ diskutierten Top-Managerinnen und -Manager, Vertreter:innen der Industriellenvereinigung sowie internationale Gäste über die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Österreich. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Österreich wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zurückfinden kann und welche strukturellen Reformen dafür notwendig sind.
Fokus auf Umfrageergebnisse und Standortfaktoren
ZFAC-Vorstandsvorsitzende Karen Fanto präsentierte zentrale Ergebnisse der aktuellen ZFAC-Umfrage unter mehr als 420 Managerinnen. Diese zeigt deutlich, dass Ideen, Kompetenz und Innovationskraft in den Unternehmen vorhanden sind, jedoch vielfach passende strukturelle Rahmenbedingungen fehlen, um vorhandene Ressourcen wirksam einzusetzen.
Ein Drittel der Befragten sieht Bürokratie als größten Innovationshemmnis. Insgesamt bewerten 27 Prozent Bürokratie als größtes Wettbewerbsrisiko, gefolgt von geopolitischen Unsicherheiten (20 Prozent) und Fachkräftemangel (18 Prozent). Während die wirtschaftliche Lage kurzfristig mehrheitlich als stabil eingeschätzt wird, besteht langfristig klarer Handlungsbedarf.
Internationale Perspektiven und zentrale Diskussionspunkte
Internationale Impulse brachte die schwedische Botschafterin Annika Ben David ein. Sie betonte die Bedeutung europäischer Zusammenarbeit sowie die Mobilisierung von Kapital für Zukunftsprojekte, um Innovation und Wachstum nachhaltig zu stärken: „Wenn wir Innovation europäisch denken und Kapital für Zukunftsprojekte mobilisieren, können wir gemeinsam mehr erreichen.“
Unter der Moderation von Jutta Perfahl-Strilka (Stv. ZFAC-Vorstandsvorsitzende, CEO hokify) diskutierten Axel Anderl (DORDA Rechtsanwälte GmbH), Natascha Missbach (nagene GmbH), Christoph Neumayer (Industriellenvereinigung) sowie Beatrix Praeceptor (Greiner Packaging) über zentrale Hebel für Wachstum. Dabei standen insbesondere digitale Wettbewerbsfähigkeit, Innovations- und Risikokultur, Entbürokratisierung, Fachkräftesicherung sowie verlässliche Rahmenbedingungen für Unternehmen im Fokus.
Plattform für Austausch und Vernetzung
Der Neujahrstalk bot den Teilnehmer:innen eine wertvolle Plattform für Austausch und Vernetzung zwischen Wirtschaft, Politik und internationalen Partner:innen. Zahlreiche Alumnae sowie Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik nutzten die Veranstaltung, um Perspektiven auszutauschen und gemeinsame Lösungsansätze zu diskutieren.
Über den Zukunft.Frauen Alumnae Club
Der Zukunft.Frauen Alumnae Club ist der Verein für Absolventinnen des Führungskräfteprogramms Zukunft.Frauen – einer gemeinsamen Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET), der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und der Industriellenvereinigung (IV). Der ZFAC bietet aktuell mehr als 420 Top-Führungskräften und Unternehmerinnen in Österreich eine hochkarätige Plattform zur internen und externen Vernetzung.
Nachbericht Leadersnet mit Fotos & VideoRückfragen:
- Mag. Lisa Schultes
Zukunft.Frauen Alumnae Club
Mail: alumnae@zukunft-frauen.at - Mag. Eva Mandl
Himmelhoch GmbH
Mobil: +43 699 111 76656
Mail: eva.mandl@himmelhoch.at